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15
Dez
2009

wooow

Wie die Zeit vergeht!
Im letzten Jahr ist so viel passiert..
Die Liebe hat mich gefunden..und ich hab sie wieder verloren, Freundschaften sind auseinandergebrochen, neue sind entstanden, ich wurde operiert, ich bin in eine neue Stadt gezogen, habe mein Studium begonnen und..eigentlich ist alles gut :) Jedenfalls bilde ich mir das gerne ein und traue mich noch nicht, darüber nachzudenken, wie es mir eigentlich nach dem schönen Hoch und dem endlos langen und schmerzhaften Tief geht.
Vorsätze fürs neue Jahr? Mich überraschen lassen, nichts erwarten, nichts bereuen :)

2
Jan
2009

Outing

Ich glaube an die große Liebe. An die einzige, große, bedingungslose Liebe, die alle Fragen beantwortet.
Ich glaube daran, dass es möglich ist, dass sich zwei Menschen in die Augen sehen und wissen, dass ihr Schicksal vor ihnen steht.
Und ich glaube, dass jeder Mensch eine Hälfte ist, auf der Suche nach der passenden anderen Hälfte und selbst wenn er sie niemals finden wird..es ist tröstlich zu wissen, dass es sie gibt.
Und die Wahrscheinlichkeit, sie nicht zu finden ist möglicherweise genau so groß wie die, sie zu finden...man kann schließlich nicht auf die verbissene Suche nach seinem fehlenden Teil gehen, man kann lediglich hoffen, sich zu begegnen.

Das musste ich loswerden..wie untypisch..hm.

21
Dez
2008

christmas blues...

Mal wieder fast ein Jahr vorbei, wie schnell das doch geht =)
Wie ihr vielleicht gemerkt habt, hatte ich dieses Jahr sehr viel zutun, nicht nur, dass es jetzt, was die Schule angeht, in den Endspurt geht, zu Hause läuft auch nicht alles rund, ich kam in den letzten Wochen kaum zum schlafen..naja, ich hoffe ich werde im neuen Jahr öfter Zeit haben, zu schreiben :)

Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr =)

23
Jun
2008

fill me up..

Bitte. Bitte, bitte.
Ich habe das Gefühl satt, ständig auf der Suche nach etwas zu sein, von dem ich nicht weiß, was es ist.
Ein vages Gefühl, ein Geruch, eine Farbe.
Grün. So ein Grün wie man es an einem See sieht, kurz vor einem Gewitter. Wenn sich die Wolken zusammenziehen und langsam Wind aufkommt und der See sich bewegt. Das finde ich doch sehr grün.
Und so ein Grün fehlt mir gerade.. das Gefühl, das aufkommt, wenn man an eben diesem See steht, kurz vor dem Gewitter.
Naja, so wie ich mich dann fühle.
Ich weiß nicht genau, was als nächstes passiert, doch ich weiß, dass etwas passiert. Und das ist gut. Und es ist auch gut zu wissen, dass es keine Rolle spielt, ob ich nun an diesem See stehe oder nicht, würde ich gehen...es gewitterte trotzdem.
Keine Ahnung warum, aber das ist ein schöner Gedanke.

Es macht mich wahnsinnig, nicht zu wissen, ob da draußen etwas auf mich wartet.. jeder hat wohl mal in seinem Leben das Gefühl, irgendwas Großes wartete auf ihn, dass das Leben, welches er führt, doch nicht alles sein kann, dass es da etwas geben muss, wofür er bestimmt ist und er sich nur leer fühlt, weil er es nicht finden kann.
Aber mich macht es schier wahnsinnig..
Damit will ich nicht sagen, dass ich es nicht gut habe.. natürlich nicht.
Aber, mir fehlt einfach irgendwas so sehr, dass es wehtut. Irgendwas wichtiges fehlt und ich hoffe darauf, es endlich zu finden.
Falls ich es finden werde.
Viele fühlen sich leer bis sie das finden, wofür sie bestimmt sind..und wenn man für nichts bestimmt ist? Fühlt man sich dann ewig leer, entzweigerissen und so unglaublich unvollständig?

4
Mai
2008

♥♥♫♪♥♥☺♪♥♥

The broken clock is a comfort
It helps me sleep tonight
Maybe it can't stop tomorrow
From stealing all my time

And I am here still waiting
Though I still have my doubts
I am damaged and messed
Like you've already figured out

I'm falling apart
I'm barely breathing
With a broken heart
That's still beating
In the pain
There is healing
In your name
I find meaning
So I'm holding on
I'm holding on
I'm holding on
I'm barely holding on to you

The broken laws were a warning
You got inside my head
I tried my best to be guarded
I'm an open book instead
And I still see your reflection
Inside of my eyes
They're looking for purpose
They're still looking for life

I'm falling apart
I'm barely breathing
With a broken heart
That's still beating
In the pain
Is the healing
In your name
I find meaning
So I'm holding on
I'm holding on
I'm holding on
I'm barely holding on to you

I'm hanging on another day
Just to see whether you will go my way
I'm hanging on to the words you say
You said that I will
I'll be okay

Broken lights on the freeway
Left me here alone
I may have lost my way now
Haven't forgotten my way home

I'm falling apart
I'm barely breathing
With a broken heart
That's still beating
In the pain
There is healing
In your name
I find meaning
So I'm holding on
I'm holding on
I'm holding on
I'm barely holding on to you

I'm holding on
I'm holding on
I'm barely holding on to you

13
Feb
2008

Konzentrat

Ich habe aus Birkenau etwas mitgenommen.
Ich spreche nicht von den Erfahrungen, die ich für nichts wieder hergeben würde.
Ich habe einen Kieselstein mitgenommen.
Ich hatte so Angst, sie zu vergessen, ich wollte etwas mitnehmen von ihnen. Etwas, was ich festhalten kann, nicht in Gedanken, sondern in den Händen.
Er ist klein, rund und weiß. Ziemlich unscheinbar, aber er bedeutet mir so viel.
Immer wenn ich ihn in der Hand halte, denke ich an sie und werde so traurig, wütend, verzweifelt, dankbar und glücklich.
Dankbar dafür, dass mir dieser Ort gezeigt hat, wie viel Glück ich habe und dass mir jetzt klar ist, dass ich vieles anders angehen muss.
Größtenteils bin ich allerdings traurig.
Ich erzähle dem Stein was ich denke und wünsche mir so sehr, dass sie mich hören, dort wo sie sind und mich verstehen… und ich wünschte, sie würden mir sagen, was ich tun soll.

Pusteblume und Gedankenfetzen

Swetlana Geier war gestern an unserer Schule und hat einen Vortrag gehalten, den sie mit einem Satz beendet hat, dessen Bedeutung mir sicherlich noch lange im Kopf schwirren wird.
Den genauen Wortlaut weiß ich leider nicht mehr, ich hoffe also, den Sinn nicht zu verändern...
"Solange die Menschen ein Ideal haben, welches sie anstreben, ist die Menschheit noch nicht verloren"

Auf der einen Seite sind das nach der letzten Woche wirklich tröstende Worte, aber andererseits fehlt mir im Moment ein wenig der Wille und der Mut daran zu glauben.


Auf der einen Seite ist mir das Lachen vergangen, ich hab so schrecklich viel Angst vor der Selbstzerstörung, die in uns allen steckt, aber andererseits ist mir klar geworden, dass man das Leben genießen muss, denn wer weiß schon, was morgen kommt.

9
Feb
2008

"Lasst sie nicht allein"

Wir sind gerade von der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz wiedergekommen.
Ich bin vollkommen sprachlos.
Als wir in Birkenau aus dem Bus stiegen, hatte ich das Gefühl, dass nichts, was ich gelernt habe, wahr ist. Die Welt ist geschrumpft und das Einzige was übrig geblieben ist ist Schmerz, Grausamkeit, Kälte und Trauer. So hat es sich angefühlt, aber natürlich ist das nichts verglichen zu dem Leid der Gefangenen von damals.
Allein die Größe des Lagers ist erschreckend. 5km² Tod, Trostlosigkeit, Einsamkeit, Leiden und Kälte.
Und das alles so wirklich. Als in der Nähe ein Zug hielt, fühlte ich mich, als würde gleich ein Zug durch das Tor fahren...
Aber das Schlimmste war, dass man wirklich diese unzähligen Menschen gespürt hat, man hat ihren Schmerz gespürt..
Man sieht und fühlt so viel und will am liebsten schreien und weinen und rennen und sich hinlegen und so viel sagen, aber man weiß gleichzeitig, dass jedes Wort zu viel wäre, das nichts das ausdrücken kann, was man empfindet, was man sagen möchte. Den Tätern, aber vor allem den Opfern.

Als erstes war ich vollkommen leer und sprachlos, dann war ich traurig. Es hat so unheimlich wehgetan, dass ich keine Luft mehr bekommen hab. Ich hab eine halbe Stunde lang geweint, oder länger. Dann war ich wütend, dann wieder traurig und ich habe mich so geschämt.
Ich weiß nicht warum... Ich habe mich dafür geschämt, warme Kleidung und Essen und eine Familie zu haben und mich mit Nichtigkeiten zu beschäftigen und mich über sie zu ärgern. Ich habe mich dafür geschämt, das Lager betreten und verlassen zu können wie ich wollte. Ich habe mich geschämt ein Mensch zu sein, nicht eine Deutsche, denn das, was damals in den Menschen, nicht in allen, aber in einigen, so unglaublich außer Kontrolle geraten ist, steckt in allen von uns. Und dieses Wissen hat mich fast um den Verstand gebracht.
Zu wissen, dass meine Familie selbst dort im Lager war, dass ich nur Glück hatte, weil ich später geboren wurde. Und ich hab sie dort gespürt..und auch dafür habe ich mich geschämt. Und deswegen war ich wütend. Weil ich hier keine Familie mehr habe und es hätte anders sein können.
Es gibt so vieles was ich noch sagen möchte, aber mir fehlen einfach die Worte..
Vllt mit etwas Abstand..

30
Dez
2007

beyond

I want to run or die or get fucked up. I want to be blind and dumb and have no heart. 7

My only option is to try and kill. Kill what hurts. Kill it. 54

I have a murderous rage and I need to kill. Kill my heart, kill my mind, kill myself. 55

I am beyond hearing, beyond sight, beyond feeling, beyond thinking. I am deaf, dumb and blind. Unconscious, unaware and uncontrollable. 60
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