9
Feb
2007

Pause

Hab im Moment leider nicht viel Zeit und auch ein Problem, das mich beschäftigt, also kann ich nicht schreiben...
vom 14.02 - 22.02 bin ich erstmal in Israel bei meinem Opa...
Bis dann!
lg
definitely

4
Feb
2007

Halina Birenbaum

Sie ist morgen wieder an unserer Schule und liest etwas aus einem ihrer Bücher vor... das letzte mal hat sie etwas erzählt. Ich find einfach toll wie sie erzählt und schreibt.. also hier mal was von Halina Birenbaum.

Sie wartete auf mich am Wegrand
Sie wußte daß ich noch einmal zu ihr kommen werde
Sie zu fühlen mit allen meinen Sinnen
Die Mutter meine die Schöne und Junge


Sie wartete auf mich am Wege nach Majdanek
Gegenüber der „Desinfektion“ – Gaskammer


Ich kam von fernsten Fernen nach 40 Jahren
Und sie stand hier – so wie damals trotz ihres Todes
So wie an jenem Tag des Abschieds


Schwarzhaarig, eine Kleine mit fallenden
Locken über ihrer Stirn wie eine Krone
Wangenrot, große Augen von Schlaflosigkeit
Weiße Zähne wie Perlen
Kommen zum Vorschein
Bei ihrem herrlichen Lächeln


Das schönste auf der Welt
Das Lächeln einer Mutter
Die sich bemüht ihr Kind zu beruhigen
Gegenüber Gaskammer und Brennofen.


Ein breiter Wollmantel bedeckt ihren Körper
Und auch mich wickelt sie hinein
Um in diese Hölle, Eine Minute vor der letzten zu pflanzen
Kraft und menschliche Wärme
Einen Funken von Licht und Hoffnung
Hier an diesem Ort, von dem man nur
Entweichen konnte als Rauch durch den Schornstein ...


Nach 40 Jahren kam Ich wieder her
Von einem anderen Land, als erwachsene Frau
Und so wie das kleine Mädchen das ich damals war,
Die sie so liebte und sich so sorgte um ihr Schicksal.


Als ich so aufwärts kletterte
Am Kieselsteinweg fühlte ich ihre Gestalt
Ich rannte ihr entgegen
Mit meiner ganzen Seele
Und so wie damals blieb ich stehen
Wütend vor Schmerz und ratlos
Als ich verstand wurde sie von mir weggerissen
Und ich werde sie nie wieder haben für alle Ewigkeit!


Majdanek, das Reich des Todes, das jetzt schlummert
Wir kamen hier zusammen
Und nun bin ich hier allein –
Ich umarme ihre Gestalt, fühle ihre Anwesenheit
Und sinke in schrecklichen Schmerz
Daß ich so klein und hilflos stehe gegenüber
Der Gaskammer die zu spät erlosch


Ich setzte mich an den Wegrand
Faßte meinen Kopf mit beiden Händen
Und ich weine wahnsinnig mit lautem Gebrüll
Schamlos, ohne Hemmungen


Ich lehne mich an den Schatten meiner Mutter
Die hier ermordet wurde


Ich klammere mich an ihn mit meinem ganzen Wesen
Fest entschlossen ihn mit nach Hause zu nehmen
Über das weite Meer,
obwohl ich eigentlich ewig hier bleiben möchte
Mit meinen Tränen und meiner Mutter


Ich weiß nicht wie ich nach Hause kehrte
während sie dort allein blieb in dieser
schrecklichen Totenstille
Ich stand wie erstarrt, und nur mein
Weinen schüttelte stark meinen Körper


Ein Pole, ein Fremder, Wächter des Museums ging vorbei
Und von einem Hügel am Wegrand rief er zu mir:
Wen hat man dir hier ermordet
Den Du so beweinst?
Als keine Antwort kam, ging er weiter.


Er wandt sich an mich
in der Sprache der Menschen die heute leben
Dagegen war ich mit meiner Mutters Gestalt
Mit ihrem Schatten in der leeren Ewigkeit
Mit ihrem Tod in Majdanek


Und vielleicht auch mit den Meinigen

1
Feb
2007

...

Hmm..
"Was ist Liebe überhaupt?" Ich weiß es nicht genau und wahrscheinlich bin ich auch noch ein wenig zu jung um zu wissen was genau die "wahre Liebe" ist, aber ich denke, dass jeder, egal wie alt, eine eigene Vorstellung davon hat...und ich stelle mir vor, dass es so ist, als wäre man irgendwo "angekommen"..und irgendwie ist doch klar, dass man lieben muss um auch geliebt zu werden...
Sinnvolleres kann ich heute leider auch nicht schreiben, mein Kopf ist ein bisschen leer =)
lg
definitely

20
Jan
2007

Le fabuleux destin...

Ich denke… dass alle von Zeit zu Zeit ihre ‘persönliche’ Amelie brauchen.
Jemand, der sich die Mühe macht, einen zu beobachten und sich zu überlegen, wie man diesen Menschen glücklich machen könnte.
Einfach jemanden, der sich Gedanken macht.
Und wenn der französische Gemüsehändler einen anbrüllt, jemanden, der ihm kleine Streiche spielt, nur weil er es gesehen und sich darüber geärgert hat wie man behandelt wurde..
Oder einfach weil es ungerecht war.
Und wenn man einfach kein Gemüse mehr sehen kann und niemand dem Gemüsehändler Streiche spielt, weil, als man angebrüllt wurde, jemand vorbeilief der gerade Kopfhörer aufhatte oder telefoniert hat oder weil niemand vorbeilief, da der Gemüsestand einfach irgendwo steht, wo niemand vorbeiläuft.. dann ist das ziemlich… ich kenne kein Wort dafür. Aber es ist viel von dem Wort.
lg
definitely

18
Jan
2007

so..what's your diagnonsense?

In dem Moment, in dem dir klar wird, dass das, was du tust nicht 'normal' sondern irgendwie 'verrückt' ist macht es um dich herum..whaa...es wabert..als würde die Zeit gegen die Zeitlupe kämpfen..duuuu Psychooooo...
Und dann ist es vorbei und du fragst dich, ob es wirklich passiert ist.
lg
definitely

3
Jan
2007

+++

Ich will da sein
Wenn die Zeit gefriert
Ich will da sein
Wenn sie explodiert
Und wenn sich dabei
Mein Verstand verliert
Ich will da sein
Wenn es passiert

31
Dez
2006

Und auch..

..n guten Rutsch.

26
Dez
2006

Fotos?

Es gibt jetzt auch einen kleinen Teil von mir in Farbe und bunt..

http://www.nottianini.skyblog.com

lg
definitely
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Einmal Kopfsalat mit Joghurt-Dressing, bitte!

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