16
Apr
2007

Doodeling

you asked what was wrong and I smiled and said ‘nothing’.. then I turned around and whispered ‘everything’..

Ich frage mich, wann Menschen den Punkt erreicht haben, an dem sie sich anderen nicht mehr anvertrauen konnten. Wer war der erste Mensch, der entschieden hat, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, zuzugeben, dass manchmal einfach nicht alles so läuft, wie man es sich wünscht, oder wie es erwartet wird?
Ich bin da keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil. Aber ich weiß nicht warum..
Ich weiß nicht, warum ich die ganze Zeit dumm rumrede und nicht auf den Punkt komme,,
Und ich weiß nicht, warum ich darüber schreibe…
Für mich waren Menschen, die sich in Selbstmitleid wälzen immer so was wie.. Aliens und jetzt muss ich feststellen, dass ich wahrscheinlich mehr Alien bin als irgendwas anderes..
Rumsitzen, schreiben, zeichnen, rauchen und aus dem Fenster gucken ändert einfach nichts daran, dass ich mich so fühle, als ob um mich herum das Leben wütet und ich wie in einem Glashaus bin.
Ich kann alles sehen, jeder kann mich sehen und doch steht irgendwas zwischen mir und den anderen, wir atmen nicht die gleiche Luft, wir haben keine Ahnung, wie sich das Wetter der anderen anfühlt und wir haben sehr verschiedene Perspektiven.
Vielleicht ist das der Grund, warum ich viele Dinge einfach nur belächle, ich versteh sie einfach nicht. Wenn man alleine in einem Glashaus lebt, kann man viel beobachten, aber nicht wirklich erleben.. Vielleicht sieht man auch einfach zu viel, oder vielleicht ein bisschen klarer, oder distanzierter.. Ich für meinen Teil würde gewisse Dinge lieber durch erleben, statt durch beobachten lernen, aber irgendwas hindert mich daran..
Das soll nicht heißen, dass ich keine Freunde oder ähnliches hab. Die hab ich schon.. nur irgendwas passt nicht.

Vielleicht bin ich auch einfach ein überhebliches Miststück, das von allem gelangweilt ist und Bestätigung sucht und deswegen hier irgendwas schreibt, was nicht verständlich ist und nicht zusammenpasst, ich weiß es wirklich nicht.

lg
definitely

15
Apr
2007

Himmelhoch jauchzend

- zu Tode betrübt.

So sieht's in letzter Zeit bei mir aus.
Ich habe etwas gefunden, was einen wahnsinnigen Rausch auslöst. Es lässt mich schweben, alles dreht sich und wirkt so leicht.
Das negative daran ist, dass ich nicht mehr weiß, ob es wirklich gut ist..aber ich kann nicht mehr ohne.
Alles ist leichter, besser..aber auf eine selbstzerstörerische Art, denn ich weiß genau, dass jeder Rausch, der mich so hoch trägt, mich später nur noch tiefer fallen lassen wird.
Trotzdem will ich nicht damit aufhören.
Manchmal ist alles so toll..und bunt und leicht und warm.
Und manchmal ist einfach alles schrecklich, grau, schwer, kalt und es wirkt, als würde man auf einer kaputten Brücke über einem Abgrund stehen.
Aber die meiste Zeit ist alles...dumpf..und farblos und weder leicht noch schwer, einfach dumpf.
Und dann bin ich einfach das gefühllose, kalte Miststück und jeder und alles nervt mich und niemand hat Probleme und ich hab einfach kein Mitleid, auch wenn ich vielleicht will..
Also, ein paar Leute die das hier lesen, kennen mich persönlich (ööh..das machts gerade nicht leichter *g*)..ist nicht immer alles so gemeint, mir fehlt in diesem Moment einfach nur mein Selbstzerstörungsrausch...

lg
def!n!tely

13
Apr
2007

Namensouting

I linger in the doorway
Of alarm clock screaming
Monster's calling my name
Let me stay
Where the wind will whisper to me
Where the raindrops, as they’re falling, tell a story

In my field of paper flowers
And candy clouds of lullaby
I lie inside myself for hours
And watch my purple sky fly over me

Don’t say I’m out of touch
With this rampant chaos - your reality
I know well what lies beyond my sleeping refuge
The nightmare I built my own world to escape

Swallowed up in the sound of my screaming
Cannot cease for the fear of silent nights
Oh, how I long for the deep sleep dreaming
The goddess of imaginary light

Paper flowers..

31
Mrz
2007

Reis mit K.müse

Cause it's a bittersweet symphony, this life

Und das ist gar nicht mal so schlecht..
Ich denke, auch wenn das in den letzten Beiträgen vllt nicht so aussah, dass das Leben toll ist^^.
Und mir ist in letzter Zeit nichts tolles passiert oder so, ich hab einfach gerade mal drüber nachgedacht.
Und wenn ich daran denke, dass das alles nicht unendlich ist, würde ich am liebsten nie wieder schlafen, losfahren und mir alles angucken. Und irgendwie ist das mein Problem...

Jostein Gaarder schreibt in "Das Orangenmädchen" etwas, das da gut passt... auch wenn das jetzt viele ein bisschen kitschig finden werden;) :

Stell dir vor, du stündest irgendwann, vor vielen Jahrmilliarden, als alles erschaffen wurde, auf der Schwelle zu diesem Märchen. Und du hättest die Wahl, ob du irgendwann einmal zu einem Leben auf diesem Planeten geboren werden wolltest. Du wüsstest nicht, wann du leben würdest, und du wüsstest nicht, wie lange du hier bleiben könntest, doch es wäre jedenfalls nur die Rede von wenigen Jahren. Du wüsstest nur, wenn du dich dafür entscheiden würdest, irgendwann auf die Welt zu kommen, dass du, wenn die Zeit reif wäre, oder "wenn die Zeit sich rundet", sie und alles darauf wieder verlassen müsstest. Vielleicht würde dir das großen Kummer machen, denn viele Menschen finden das Leben in diesem großen Märchen so wunderschön, dass ihnen die Tränen in die Augen treten, wenn sie nur daran denken, dass es irgenwann ein Ende nimmt. So gut kann alles hier sein, dass es schrecklich wehtut, daran zu denken, dass irgendwann einmal keine weiteren Tage kommen.


Naja..ich wüsste nicht für was ich mich entschieden hätte, wenn ich vor der Wahl gestanden hätte.
Es ist zwar sicher nicht alles gut..aber alles in allem...schon, irgendwie.. jedenfalls ist das meine Meinung. Gerade. Genau jetzt.
Vielleicht sag ich morgen was anderes, aber das hier ist, was ich wirklich denke..und jeder ist mal traurig oder genervt von allem... aber trotzdem.

lg
definitely

22
Mrz
2007

Traumreise

Ich träume in letzter Zeit echt komische Sachen… Achso… vielleicht nichts für allzu zart besaitete oder so..

Also, das von letzter Nacht… ich weiß nicht mehr alles…
Ich bin erst irgendwo in einem komplett weißen Raum und vor mir steht ein OP-Tisch oder so was und darauf liegen ganz viele Dinger, die aussehen wie Rasierklingen mit Widerhaken dran..
Nur, dass sie sehr viel stabiler waren als Rasierklingen.
Jedenfalls dreh ich mich dann um und hinter mir ist ein riesiger Spiegel und ich nehme diese Haken.. oder Klingen oder was auch immer in die Hand und stell mich vor den Spiegel und steck mir diese Teile bis zum Anschlag ganz langsam in den Rücken. Rechts und links der Wirbelsäule entlang.. Dann mach ich n Verband oder so was drüber und gehe.
Und dann bin ich in meiner Schule, auf dem Schulhof draußen mit Freunden und alles ist okay.. mein Rücken tut ein bisschen weh, aber es ist gut.. Wir erzählen uns, was wir am Wochenende gemacht haben, als ich an der Reihe bin, erzähl ich den anderen von den Klingen.. Irgendwas trauriges wird erzählt, ich geh zum Mädchenklo, mach den Verband ab und reiß mir ganz langsam eine der Klingen raus, Verband wieder drauf, hoch und irgendjemand sagt, dass schönes Wetter sei und ich hätte da einen roten Fleck auf dem T-Shirt..

Wie schön, dass ich… gefestigt.. oder so bin, das könnte einen ja glatt triggern… -.-

lg
improbable

19
Mrz
2007

Fernweh

Kennt ihr dieses schöne Gefühl, in fremden Ländern zu sein?
Ich finde das wirklich wahnsinnig schön.
Alles sieht anders aus, alles riecht anders, hört sich anders an.
Die Menschen sind anders, die Werbung ist anders, die Familien leben anders… ich finde das wirklich aufregend.
Und dieses Gefühl verbinde ich immer mit dem Geräusch von Absätzen ..klingt jetzt echt komisch… Aber das erste Mal, als ich Absätze “bewusst” gehört habe, war am Flughafen in Frankfurt. Da war ich 4 oder so und wir waren auf dem Weg nach Israel. Und immer wenn ich jetzt Absätze höre, erinner ich mich daran. Und das ist nicht nur eine Erinnerung, sondern ein richtig intensives Gefühl.
So ähnlich wie verliebtsein..naja, ohne das verliebtsein eben^^
Und kennt ihr das Gefühl, am Meer zu stehen und alles ist einfach nur gut und man fühlt sich ganz klein und frei? Man schaut so raus und alles ist blau und ohne Ende…
Toll :)

…und ich hab gerade wirklich Fernweh und würde jetzt gerne irgendwo am Strand stehen und mich so fühlen..

lg
definitely

12
Mrz
2007

Eigentlich...

stimmt das nicht. Eigentlich ist nicht alles gut. Eigentlich ist sogar sehr wenig gut. Aber mir geht's gut dabei... Mir geht's richtig gut.
Ich bin da in etwas reingerutscht, von dem ich weiß, dass es auf keinen Fall gut enden wird und ich will es eigentlich auch gar nicht ändern. Und das macht mir ein bisschen Angst. Ein bisschen.
Denn eigentlich fehlt mir die Einsicht nicht, ich weiß, dass ich so einiges ändern MUSS. Müsste. Und auch wenn das jetzt unglaublich selbstzerstörerisch klingt: ich will einfach nicht. Jedenfalls noch nicht.
Kennt ihr dieses "Spiel"? Im Auto, Vollgas und man fährt auf eine Wand zu und soll im letzten Augenblick bremsen?
So ähnlich, nur in sehr viel langsamer und mit nicht so schlimmen Folgen...aber so ähnlich.
Und das einzige was mir leidtut, ist, dass sich jetzt Menschen Sorgen machen, aber ich werde es nicht lassen...weil das einfach sowas wie mein "Wutausbruch" ist..und auch, wenn ich die einzige bin, die die Folgen dann am Ende auszuhalten hat, hab ich das Gefühl, dass es mir irgendwie...hilft.
Und jetzt haltet mich für was auch immer ihr wollt. Und das ist nicht böse gemeint.
lg, euer Psycho.

3
Mrz
2007

Fotoos

So. Bin wieder da :)
Alles guuut =)
Ein paar wenige Fotos von der Reise gibt's jetzt auf www.nottianini.skyblog.com zu sehen, aber nichts besonderes...
lg
definitely :)
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